Wie kann man mit Neurodermitis leben lernen?

Wer unter Neurodermitis leidet, steckt oftmals in einem Teufelskreis aus ununterbrochenem, unerträglichem Juckreiz und Kratzen. Schätzungen zufolge sind in den Industrieländern etwa zehn bis 20 Prozent der Kinder und zwei bis drei Prozent der Erwachsenen von der atopischen Dermatitis, wie die chronisch-entzündliche Hautkrankheit auch genannt wird, betroffen.

 

Konsequente Pflege – auch in beschwerdefreien Zeiten

„Die ‚eine‘ Therapie bei Neurodermitis gibt es nicht“, weiß Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Von Fall zu Fall könne sich das Krankheitsbild sehr stark unterscheiden. Einig seien sich Dermatologen aber darüber, dass Betroffene auch in beschwerdefreien Zeiten eine Basistherapie verfolgen sollten, die die trockene Haut mit Fett und Feuchtigkeit versorgt.

Pflegepräparate wie beispielsweise das rückfettende „Lipogel“ von Preval können die Haut vor einer weiteren Austrocknung schützen und gleichzeitig die geschädigte Barrierefunktion der Haut bei der Regeneration unterstützen. Gleichzeitig wird die Haut beruhigt, wodurch Juckreiz und Spannungsgefühle deutlich zurückgehen können.  Im besten Fall lassen sich durch eine konsequent durchgeführte Basispflege die zeitlichen Intervalle verlängern und die Intensität der Schübe sogar verringern. Wasser- und parfümfrei ist dieses Gel ohne Konservierungsstoffe und Emulgatoren in Apotheken oder im Onlineshop unter preval.net erhältlich.

 

Ursachen der Neurodermitis

Bei der Entstehung einer Neurodermitis spielen Störungen der Hautschutzfunktion und des körpereigenen Immunsystems eine wichtige Rolle. Die Krankheit selbst ist zwar nicht erblich, wohl aber die Veranlagung, und nicht selten leidet eines der Elternteile bereits an Neurodermitis. Besteht eine Veranlagung, kann es durch Faktoren wie Stress, bakterielle Hautinfektionen, Hausstaubmilben, Blütenpollen, grobe Kleidung, die auf der Haut kratzt, oder bestimmte Inhalts- oder Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln zum Ausbruch der Krankheit beziehungsweise einem Schub kommen. (djd).

 

Mit Neurodermitis leben lernen

Bei manchen Kleinkindern verschwindet die Neurodermitis in den ersten Lebensjahren von selbst wieder, aber rund die Hälfte von ihnen nimmt die Krankheit mit ins Erwachsenenalter. Wer unter schweren Schüben leidet, sollte keine Scheu haben, sich psychologische Hilfe zu holen, denn die atopische Dermatitis kann sehr belastend sein. Zur Verbesserung des Hautzustandes haben sich spezielle Entspannungstechniken, Methoden zur Kontrolle des Kratzens und ein entspannterer Umgang mit belastenden Situationen erwiesen. (djd).

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.