Verstopfung und Übergewicht steigern das Risiko für Hämorrhoidalbeschwerden

Der Begriff Hämorrhoiden wird oft falsch verwendet. Denn wenn es um Schmerzen, Brennen, Juckreiz und Blutungen am After geht, ist eigentlich von Hämorrhoidalbeschwerden die Rede. Hämorrhoiden hat nämlich jeder. Das ringförmig im Enddarm liegende Gefäßpolster dichtet den Darmausgang nach außen ab. Probleme bereitet es erst, wenn die Gefäßpolster sich vergrößern und unangenehme Beschwerden verursachen.

 

Schmerzen lindern, Haut pflegen

Hämorrhoidalbeschwerden können verschiedene Ursachen haben, etwa eine Bindegewebsschwäche und häufige Verstopfung mit starkem Pressen. Auch Übergewicht ist ein Risikofaktor, ebenso wie Bewegungsmangel und sitzende Tätigkeiten – mehr Informationen gibt es unter haemorriden.net. Frauen leiden zwar nicht häufiger unter Hämorrhoiden als Männer, doch sie sind während der Schwangerschaft gefährdet. Die hormonelle Umstellung in dieser Zeit sorgt für eine Gefäßerweiterung und begünstigt Darmträgheit und Verstopfungen. Zudem können das Gewicht des Babys und der Geburtsprozess die Durchblutung behindern. Dadurch kann es während oder nach einer Schwangerschaft zu Hämorrhoidalbeschwerden kommen. Rezeptfreie Mittel gegen Hämorrhoidalbeschwerden, wie Posterisan akut mit dem Wirkstoff Lidocain, können zur Linderung von Schmerzen und starkem Juckreiz angewendet werden, nach Rücksprache mit dem Arzt auch während der Schwangerschaft. Bei leichteren Beschwerden oder zur Prophylaxe eignet sich Posterisan protect mit pflegendem Jojoba-Öl und Bienenwachs, das sich schützend über die empfindliche Haut des Analbereichs legt und das erneute Auftreten von Symptomen hinauszögert.

 

Manchmal muss eine OP sein

Sind die Hämorrhoiden stark vergrößert, wird oft eine ursächliche Therapie nötig, da sie sich nicht von selbst zurückbilden. Dann müssen sie durch Verödung, Abbinden (Ligatur) oder auch eine Operation entfernt werden. Grundsätzlich sollten Betroffene ihre Lebensweise umstellen und mithilfe einer ballaststoffreichen Ernährung und viel Bewegung Verstopfung vermeiden. (djd).

 

Tipps für leichteren Stuhlgang

(djd). Bei einer Neigung zu Hämorrhoidalbeschwerden sollte man Verstopfung vorbeugen. Dabei hilft der regelmäßige Verzehr von ballaststoff- und wasserreichen Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Leinsamen, Obst und Gemüse. Auf Stopfendes wie Weißmehlgebäck, Bananen, Käse und Schokolade lieber verzichten. Um den Stuhl geschmeidig zu halten, sollte man reichlich trinken, vor allem Wasser und Kräutertees. Mehr Tipps gibt es unter haemorriden.net. Zusätzlich ist Bewegung wichtig, um den Darm in Schwung zu halten.

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6 Gedanken zu „Verstopfung und Übergewicht steigern das Risiko für Hämorrhoidalbeschwerden

  1. Zu starkes Pressen beim Stuhlgang, beispielsweise bei chronischer Verstopfung, gilt als wichtigste Ursache für vergrösserte Hämorrhoiden. Aber auch Übergewicht kann eine mögliche Ursachen sein. Also Abnehmen und das Normalgewicht anvisieren, das kann jeder tun, der es will! Um Verstopfung durch falsche Ernährung vorzubeugen ist auf eine ausgewogene Ernährung mit vielen Ballaststoffen zu achten und ca. 2 Liter am Tag zu trinken – am besten Stilles Wasser und ungesüßte Tees aus Kräutern. Das sorgt für eine gute Verdauung und fördert einen weich geformten Stuhl. So entfällt das übermäßige Pressen auf der Toilette. 🙂

  2. Erste Hilfe bei Problemen mit vergrößerten Hämorrhoiden ist eine Ernährungsumstellung. Denn eine regelmäßige Verdauung und weicher Stuhl entlasten den Darmausgang. In Schwung bringt man die Verdauung mit Ballaststoffen und mit Probiotika für die Darmflora. Empfehlenswert bei Beschwerden bei hartem Stuhl oder Verstopfung sind etwa 35 Gramm Ballaststoffe täglich. Das heißt: Genügend Kräuter, Salate, Gemüse und Obst gehören auf den Speiseplan. Man sollte aber nicht ganz abrupt von wenig auf viele Ballaststoffe umstellen …. langsam die aufgenommene Menge steigern! 🙂

  3. Übergewicht kann ebenfalls zu Hämorrhoiden führen, da das hohe Gewicht auf den Enddarm drückt, die Blutzirkulation behindert und somit das Gefäßpolster im Analbereich erweitern kann. Eine Schwangerschaft kann einen ähnlichen Effekt haben, wenn das Kind auf den Darmbereich drückt.

  4. Wenn Sie bereits unter Hämorrhoiden leiden, helfen Bohnen und Linsen, brauner Reis, Haferflocken, Vitamin-C-haltiges Obst und Gemüse, Smoothies (aus Obst und Gemüse), aber auch Kräutertee um die Beschwerden zu lindern.

  5. Problemen mit den Hämorrhoiden geht einer Bindegewebsschwäche voraus. Wenn es in deiner Familie also Fälle von Bindegewebsschwäche gibt, dann solltest du Tipps zur Vorbeugung von Hämorrhoiden beachten.

  6. Hämorrhoiden zeigen an, dass die Säureüberflutung des Körpers bereits ein bedenkliches Maß erreicht hat und dringend Abhilfe erforderlich ist,

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