Kann Hafer eine gesunde Mikrobiota fördern?

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Den einen plagen Völlegefühl oder Sodbrennen, andere leiden unter Magenschmerzen, Durchfall oder Verstopfung: Wiederkehrende Beschwerden im Magen-Darm-Trakt sind weit verbreitet. Ungesunde Ernährung, Stress, zu wenig Bewegung, ungewohnte Lebensmittel oder auch Medikamente können dafür verantwortlich sein. Bei vielen Magen-Darm-Beschwerden ist die Darmflora, also die Mikrobiota, gestört. Mit einer abwechslungsreichen, ballaststoffbetonten Ernährung kann man einiges tun, damit das Verdauungssystem wieder ins Lot kommt.

 

Hafer fördert eine gesunde Mikrobiota

Seit langem ist die wohltuende Wirkung von Hafer bekannt. Ob als Zutat für Müsli, Porridge, einen Smoothie, Brot, Muffins oder andere Gerichte: Kernige und zarte Haferflocken sowie Haferkleie haben eine schützende Wirkung auf die Darmschleimhaut und fördern die Verdauung. Doch die gesunden Vollkornflocken können noch mehr: In neueren wissenschaftlichen Studien wurden ein probiotischer Effekt und ein besonders positiver Einfluss von Hafer auf die Gesamtheit aller Darmbakterien, die Mikrobiota, festgestellt. Das heißt, wer regelmäßig Lebensmittel mit Hafer verzehrt, fördert das Wachstum wichtiger Darmbakterien. Diese Bakterien helfen beispielsweise bei der Abwehr von schädlichen und entzündungsauslösenden Substanzen und tragen zum Erhalt des Darmimmunsystems bei. Das Risiko für einige Darmerkrankungen kann so ebenfalls verringert werden.

 

Hafer-Beta-Glucan – gut für Darm und Cholesterinspiegel

Verantwortlich für diese positive Wirkung ist der lösliche Ballaststoff Hafer-Beta-Glucan, der gleichzeitig eine cholesterinsenkende Wirkung hat, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann. Experten empfehlen, täglich mindestens drei Gramm Hafer-Beta-Glucan zu sich zu nehmen. Das entspricht etwa sieben Esslöffeln Haferflocken, fünf Esslöffeln Haferkleie oder acht Esslöffeln löslichen Haferkleieflocken. Am besten stellt man seinen Speiseplan aus unterschiedlichen Haferprodukten und -portionen zusammen. Leckere Rezeptideen mit Angaben des Beta-Glucan-Gehalts findet man zum Beispiel unter www.alleskoerner.de. Darunter Hafer-Möhren-Puffer an Blattsalat, Auberginen-Haferbällchen in Tomatensoße, Hafer-Käse-Taler oder ein Frühstücks-Crumble. (djd).

 

Rezepttipp: Frühstücks-Crumble

(djd). Mit einem Frühstücks-Crumble startet man gesund in den Tag. Zutaten für 2 Portionen: 250 g frische Beeren oder Obst nach Saison (klein geschnitten) 2 EL Rohrzucker 1 Päckchen Vanillezucker 90 g zarte Haferflocken 2 gestr. EL Butter / Margarine Zubereitung: Backofen auf 200° C (Ober-/ Unterhitze) / 180° C Umluft vorheizen. Beeren bzw. klein geschnittenes Obst in eine feuerfeste Form geben und mit 1 EL Zucker und Vanillezucker bestreuen. Haferflocken mit 1 EL Zucker und der Butter verkneten. Als Streusel auf dem Obst verteilen. Auf der mittleren Schiene des Ofens etwa 15 Minuten backen, bis die Streusel goldgelb sind. Warm genießen. Weitere Rezeptideen gibt es unter www.alleskoerner.de.

 

 

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Ein Gedanke zu „Kann Hafer eine gesunde Mikrobiota fördern?

  1. Haferflocken senken die Risiken für Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Zudem enthalten sie bedeutend mehr Vitamine und Mineralstoffe, zum Beispiel Vitamine der B-Gruppe, Kalzium, Magnesium, Eisen und Zink als andere Getreidesorten.

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