Grillen macht auch bei frostigen Temperaturen sehr viel Spaß

Die winterlichen Vorlieben sind verschieden: Der eine macht es sich mit einem guten Buch im Wohnzimmer gemütlich, wenn es draußen frostig kalt wird. Andere zieht es gerade jetzt nach draußen: Warm anziehen und den Grill befeuern, so lautet die Devise in immer mehr Gärten. Das Wintergrillen ist zu einem echten Trend avanciert. „Bei Frost und Schnee schmeckt ein leckeres Steak vom Grill doppelt gut“, sagt Bart Mus von der Weber Grillakademie. „Damit der Winterspaß gelingt, sollte der Grillmeister allerdings einige Tipps beachten.“

 

Nicht jedes Gerät ist fürs Wintergrillen geeignet

So banal es klingen mag: Bei der passenden Kleidung fängt es an. Die Wirkung der niedrigen Temperaturen sollte man nicht unterschätzen – und bevor das frostige BBQ mit einer Erkältung endet, ist es besser, mit Handschuhen, Schal und Mütze vorzusorgen.  Auch der Grill benötigt jetzt eine passende „Verpackung“: Fürs Wintergrillen eignen sich am besten geschlossene Geräte mit Deckel wie etwa Kugelgrills, da sie die Wärme auch bei frostigen Bedingungen halten. Wer auf klassische Holzkohle schwört, sollte sich zudem rechtzeitig bevorraten: In vielen Geschäften verschwinden die Briketts zum Herbst aus dem Sortiment.

 

Getränke ganz einfach kaltstellen

In Sachen Grillgut bestehen im Grunde keine Einschränkungen. Dicke Stücke eignen sich besonders gut, da sie wenig „Betreuung“ erfordern. Man legt das Fleisch auf den Grill, kann wieder ins warme Wohnzimmer zurückgehen und hat nach ein bis zwei Stunden einen fertigen Braten. Dünnere Stücke müssen häufiger gewendet werden, daher muss man sich öfter und länger in der Kälte aufhalten. Statt kalter Salate sind jetzt warme Beilagen gefragt, zum Beispiel Grillkartoffeln. In jedem Fall passt zu Gegrilltem auch bei Frost und Schnee ein feinherbes Pils wie etwa von Bitburger. Das zumindest ist ein entscheidender Vorteil des Wintergrillens: Das Bier wird nicht zu schnell warm – und der Nachschub lässt sich in einem Eimer mit Schnee kaltstellen. (djd).

 

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(djd). Auch wenn sich das Vorurteil hartnäckig hält: Das Grillgut direkt auf dem Rost mit Bier zu übergießen, fördert nicht den Geschmack.  Im Gegenteil: Es kann Asche der Holzkohle aufwirbeln und auf den Steaks verteilen. Wichtig gerade beim Wintergrillen: Durch das kühle Blonde geht die Temperatur auf dem Rost in den Keller – somit garen die Steaks womöglich ungleichmäßig und werden trocken. Besser ist es, mit einem Schuss Bier wie etwa dem Bitburger Premium Pils zuvor die Marinade zu verfeinern und darin das Fleisch ziehen zu lassen.

 

 

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